Vollzeitvorkurs für Jugendliche ab 15 Jahren

Vorbereitung auf die gestalterische Berufslehre

Unser Vorkurs ist bei allen gestalterischen Berufsverbänden anerkannt

Termine & Anmeldung

Nächster Infoabend

Montag, 03. Dezember 2018
Termine & Anmeldung

Aufnahmeprüfung Vorkurs Vollzeit

Start: Montag, 03. Dezember 2018

Was ist der gestalterische Vorkurs Vollzeit

Der Vollzeitvorkurs (5 Tage in der Woche) ist die gestalterische Grundausbildung für Schulabgänger*innen und gilt als Voraussetzung für den Einstieg in eine gestalterische Berufslehre. Der Vollzeitvorkurs ist spezifisch auf Schulabgänger*innen zugeschnitten und bereitet die Jugendlichen nach der obligatorischen Schulzeit auf eine gestalterische Berufslehre vor. Gleichzeitig dient die Ausbildung als Eignungsabklärung für die Berufswahl und leistet einen nachhaltigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Diese Vorkursausbildung kann auch als gestalterisches Orientierungsjahr besucht werden. Wir führen kleine Klassen von 12 -14 Schüler*innen. 

Aufnahmebedingungen

  • Bestandene Aufnahmeprüfung. Falls erforderlich, ein Mappengespräch.

Prüfung und Abgabe

  • Die Prüfungszustellung erfolgt per Mail. Die Aufgaben können zu Hause gelöst werden. 
  • Die Abgabe (Prüfungsaufgabe, CV, Auswahl eigener gestalterischer Arbeiten) erfolgt auf dem SKDZ-Sekretariat auf ein vorgegebenes Datum hin. 

Ausbildungsziel

Das Ziel der Vorkursausbildung ist die individuelle Orientierungshilfe und das praktische und theoretische Erarbeiten gestalterischer Grundkompetenzen für den Einstieg in einen gestalterischen Beruf. In unseren überschaubaren Klassen von 12 - 14 Schüler*innen, ist die individuelle Unterstützung auf dem Weg zu ihren angestrebten Berufszielen ideal.

Bewerbung für Berufslehren in Kunst und Design

Für die Suche nach einer gestalterischen Lehrstelle werden die Schüler*innen von uns sorgfältig beraten und in den Bewerbungsverfahren unterstützt. Wir klären in gemeinsamen Gesprächen die Berufsperspektiven in Bezug zu den persönlichen Wünschen und Möglichkeiten ab und können so präziser das passende Berufsfeld anvisieren. Unsere neue Unterrichtsmethodik hilft den Schüler*innen, ein umfassenderes Verständnis in der Orientierung des gewünschten Berufes zu bekommen. Dadurch wird es möglich, individuelle Begabungen frühzeitig zu erkennen und gezielt auf ein gestalterisches oder künstlerisches Berufsfeld vorzubereiten.

Berufsziel erfolgreich erreichen

Damit das Berufsziel erfolgreich erreicht werden kann, sind der zeitliche Ablauf der Fachmodule präzise aufeinander abgestimmt. Die gestalterischen Grundlagen und die Portfolioerstellung sind so aufgebaut, dass wir auf die Lehrstellenbewerbungen hin eine massgeschneiderte Vorbereitung ermöglichen können.

Ausbildungsstruktur

Breites Fächerspektrum

Die Vielfalt der Fachbereiche hilft, die eigenen fachlichen Interessen zu entdecken und künstlerisch professionell zu artikulieren. Der gestalterische Vorkurs bildet die Voraussetzung für den Einstieg in eine gestalterische Berufslehre. 

Individuell gewählte Vertiefung

Für all diese Berufe bieten wir nicht nur Werkzeuge und Handlungsfelder in Theorie und Praxis, sondern eine altersgerechte gestalterische Vertiefung an, die in das entsprechende Fachgebiet weist. Diese „Spezialisierung“ zeigt sich im erarbeiteten Portfolio, das während des letzten Semesters erstellt wird. Die 5 Tage Unterricht (Montag bis Freitag) gewährleisten eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit allen gestalterischen Methoden.

Unterrichtszeiten

09.00–12 Uhr 13.00–16.30 Uhr

Abschlusszertifikat

Bei erfolgreichem Abschluss des Vorkurses schliessen die TeilnehmerInnen die Ausbildung mit dem Portfolio, einem modularisierten Zeugnis und dem Abschlusszertifikat ab.
Anschluss und Vorbereitung für folgende Berufe: Grafiker*in, Polydesign-3D, Werbegrafiker*in, Interactive Media Designer*in, Goldschmied*in, Ilustrationsdesigner*in, Bühnenbildner*in, Bildhauer*in, Florist*in, Gestalter*in, Fotograf*in, ect.

Portfolio

Eine besondere Qualität unserer Ausbildung ist die Portfolioerstellung. Dadurch, dass dieser Bereich direkt im Unterricht integriert ist, sind Betreuung und Begleitung im Hinblick auf die Bewerbungsverfahren der Berufslehren erfolgreicher. Das Portfolio zeigt in konzentrierter Form die Essenz der bildnerischen Prozesse und Resultate während der ganzen Ausbildung. Es dient der Überprüfbarkeit der eigenen Arbeit und ist die bildnerische Referenz für alle Bewerbungsverfahren. 

Intensivwoche Druckverfahren

Die 5-tägige Intensivwoche dient dem Vertrautwerden mit Drucktechniken, wie Kupferdruck, oder Radierung.

Intensivwoche 3-D, Objekt und Raum

Plastisches und räumliches Gestalten durch Einbeziehung des Ortes und der jeweiligen Raumsituation.

Teilnehmeranzahl

12 – 14 Schüler*innen pro Klasse.

Dozierende

Unsere Dozierenden verfügen alle über eine langjährige Erfahrung im gestalterischen Unterricht. Sie sind ausgewiesene Künstler-, Gestalter-, und KunstpädagogInnen mit einem hohen Qualitätsverständnis. Das Fachwissen wird zusätzlich durch den Unterricht von ExpertInnen vertieft. Je nach inhaltlicher Ausrichtung werden auch Museumsleute, KuratorInnen, GaleristInnen, DesignerInnen, IllustratorInnen, usw. zugezogen.

Atelierräume / Infrastruktur

Unsere grosszügigen, hellen Atelierräume sind mit zeitgemässer Infrastruktur eingerichtet. Ab 2. Semester (Portfoliosemester) wird ein eigener Laptop empfohlen.

Fachbereiche

Zeichnen

Im Zeichenunterricht lernen wir Zeichnen als autonomes Ausdrucksmittel für Ideen, Beobachtungen und Analysen kennen und anwenden. Unterschiedlichste zeichnerische Methoden, Sichtweisen und Prozesse werden mittels thematischer Uebungen vermittelt. Der Dialog mit verschiedenen künstlerischen Positionen in der Zeichnung der Gegenwartskunst wird uns in Theorie und Praxis begleiten. Mittel: Linie und Fläche, Oberfläche und Strukturen, Hell/Dunkel, Plastizität, Proportion, Materialität, Perspektive, Papierschnitt, Projektionen, Computer.

Farbe und Raum

Die Auseinandersetzung mit Farbe und Raum ist eine der Ausgangslagen für die Erforschung und für die gezielte Vertiefung der eigenen gestalterischen Fähigkeiten, sowie der Entwicklung von inhaltlichen Schwerpunkten. Nach experimentellem Erproben der Grundlagen wie Farbmischung, Farbauftrag und Farbwirkung, werden anhand von Aufgabenstellungen, welche eigenständige Lösungen erfordern, diese Faktoren geübt, überprüft und beobachtet.

Modellieren

Die Sensibilisierung der Wahrnehmung für plastische Formen und deren Umsetzung in Ton steht ebenso im Mittelpunkt des Unterrichts wie das Aneignen von Grundwissen über Methoden und Techniken im plastischen Gestalten. Ausgehend von der Beobachtung von Naturgegenständen setzen wir uns mit Fragen des plastisch-räumlichen Gestaltens auseinander. Das Naturstudium ermöglicht eine bewusste Wahrnehmung der Körperhaftigkeit von Gegenständen und fördert eine intensive Auseinandersetzung mit plastischen Darstellungsformen.

Fotografie digital

Fotografie ist eine eigenständige Bildsprache. Wir können mit Bildern Geschichten erzählen, Emotionen wecken, Assoziationen auslösen, Gedanken anstossen. Im Zentrum des Fachbereichs Fotografie stehen das Vermitteln und Erarbeiten der fotografischen Grundlagen in Theorie und Praxis, sowie die Förderung einer eigenen Bildsprache. Wir lernen die Arbeiten von wichtigen FotografInnen kennen und setzen uns immer wieder neu mit dem Medium Fotografie auseinander.

Bewegtes Bild / Animation

Im Fachbereich Animation arbeiten wir mit analogen oder digitalen Vorlagen aus Zeichnung, Malerei, Medienbildern, Fotos Mode oder Werbung. Sie dienen uns als experimentelle Ausgangslage für die Erstellung von Animationen. Die StudentInnen erwerben die Grundkompetenzen in den Bereichen Entwurf, Storyboard, Visualisierung. Experimentelles Vorgehen zeichnen den Unterricht aus.

Digitales Gestalten

Im Unterricht "Digitales Gestalten" vermitteln wir die Grundlagen der branchenüblichen Adobe Programme. In der Projektarbeit wird die Konzept- und Ideenentwicklung im analogen Entwurf gefördert. Die Aufgabenstellungen lassen Raum für ein eigenständiges und künstlerisches Schaffen. Als Hilfsmittel für die Umsetzung werden die digitalen Werkzeuge eingesetzt und im Gebrauch verinnerlicht. Der Gestaltungsprozess wird zum selbstverständlichen Wechselspiel zwischen analog und digital, von der Bildbearbeitung zum Layoutprogramm.

Typografie

Der Typografieunterricht ist ein Einführungskurs. Zu Beginn werden verschiedene Schriftarten vorgestellt und auf ihre spezifischen Merkmale untersucht. Gleichzeitig wird die Herkunft unserer Buchstaben vermittelt. Der Schwerpunkt liegt im Experiment mit der Typografie, ihren Fragmenten, Innen- und Aussenformen, bis zur Komposition zu Figur und Grund.

Kulturgeschichte

Kunst- und Kulturgeschichte als historische Disziplin wirft einen Blick zurück und stellt die Frage, was künstlerisches Schaffen in unterschiedlichen Epochen überhaupt bedeutet und wie es sich darstellt. Der Künstler als unabhängiger Genius, der aus sich selbst schöpft, ist ein Mythos. Immer sind es gesellschaftliche Impulse, die künstlerischem Schaffen eine Wende geben, neue Gattungen hervorbringen, neue Ansprüche formulieren und Kunst-Moden inszenieren. Diese wirken auf nachfolgende Generationen bis in die Gegenwart hinein.

Portfolio

Ein qualitativ hochstehendes Portfolio bildet die Voraussetzung für alle Bewerbungen für eine gestalterische Berufslehre. Das Portfolio zeigt in konzentrierter bildnerischer Form die Essenz der gestalterischen Prozesse, Themen und Erkenntnisse während der ganzen Ausbildung. Es dient der Überprüfbarkeit der eigenen gestalterischen Arbeit und ist die bildnerische Referenz für alle Bewerbungsverfahren. Dadurch, dass dieser Bereich direkt im Unterricht integriert ist, sind Betreuung und Begleitung im Hinblick auf die Bewerbungsverfahren der Berufslehren nachhaltiger und erfolgreicher.

Präsentation

Im Fach Präsentation geht es um das Kennenlernen unterschiedlichster Präsentationsverfahren. Die umfasst sowohl die Anordnung und Choreografie von Bildern, wie auch von dreidimensonalen Objekten und Installationen sowohl wand- wie raumbezogen.

Drucktechniken

In der Intensivwoche "Drucktechniken" werden die Grundlagen verschiedener drucktechnischer Verfahren (Kupferdruck, Radierung) erprobt. Die experimentelle Herangehensweise ist nebst der technischen Einübung ebenso wichtig.

Termine

Voraussetzungen

  • Abgeschlossene obligatorische Schulzeit
  • Bestandene Aufnahmeprüfung
  • Nächster Ausbildungsbeginn 19. August 2019

Kosten

Ausbildung 2 Semester Vollzeit. Kosten pro Ausbildung CHF 15'900. Zahlbar in 2 Raten. (In den Semesterkosten inbegriffen sind: Materialset einmalig im 1. Semester* sowie CHF 300 pro Semester für übliche Unterrichtsmaterialien wie z.Bsp. Papier, Farbe, Modellierton. Die Kopierkosten sind für 500 Kopien gratis, danach kostenpflichtig).

* Wird bei Beginn der Ausbildung einmalig an alle TeilnehmerInnen abgegeben (Mappe, Pinselset, Bleistiftset, Fineliner, Knetgummi, Radiergummi, Spitzer, Cutter, Schere, Leimstick, Skizzenheft, Ordner).

Nicht inbegriffen in den Ausbildungskosten sind: Druckkosten Portfolio, Spezialmaterialien oder Spezialpapiere für eigene Arbeiten.
Ab 2. Semester (Portfoliosemester) empfehlen wir einen eigenen Laptop.

Prüfungsgebühren CHF 150 (einmalig). Die Aufnahmeprüfungsgebühren werden bei angemeldeter aber nicht absolvierter Prüfung nicht zurückerstattet.