Gestalterischer Vorkurs

Eintritt in die kreative Berufswelt

Unser Vorkurs ist bei allen gestalterischen Berufsverbänden anerkannt.

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Aufnahmeprüfung Vorkurs

Dienstag, 05. Dezember 2017
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Nächster Infoabend

Montag, 15. Januar 2018

Was ist der gestalterische Vorkurs

Der Vorkurs ist eine berufsbegleitende Grundausbildung und gilt als Voraussetzung für den Einstieg in die Berufswelt Kunst und Design. Die Ausbildung ermöglicht eine professionelle Vorbereitung für alle künstlerischen und kunstpädagogischen Berufe. Gleichzeitig dient die Ausbildung als Eignungsabklärung für die Berufswahl und leistet einen nachhaltigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. 

Studienwochen in Berlin

Die Projektwochen in Berlin gehören zum festen Bestandteil der Ausbildung. Der Fokus liegt auf dem Entdecken neuer Bildwelten und dem Präzisieren der eigenen Bildsprache.

Aufnahmebedingungen

Bestandene Aufnahmeprüfung. Falls erforderlich, ein Mappengespräch. 
Nächster Studienbeginn: 1. November 2017.

Ausbildungsziel

Das Ziel der Vorkursausbildung ist die individuelle Orientierungshilfe und das praktische und theoretische Erarbeiten gestalterischer Grundkompetenzen für den Einstieg in einen künstlerischen Beruf oder ein Kunst- oder Designstudium in der Schweiz oder im Ausland. Besondere Aufmerksamkeit legen wir auf die individuelle Betreuung der Studierenden und unterstützen sie auf dem Weg zu ihren angestrebten Berufszielen.

Berufsziel erfolgreich erreichen

Damit das Berufsziel erfolgreich erreicht werden kann, sind der zeitliche Ablauf der Fachmodule präzis aufeinander abgestimmt. Die gestalterischen Grundlagen, die Studienwochen in Berlin, die selbstständige Projektarbeit, sowie die Portfolioerstellung und Prüfungsbegleitung, bzw. Bewerbungsverfahren, sind so aufgebaut, dass wir den StudentInnen auf die Aufnahmeprüfungen hin eine massgeschneiderte Vorbereitung ermöglichen können.

Bewerbung für Berufslehren in Kunst und Design

Diejenigen TeilnehmerInnen die sich für eine Lehrstelle bewerben, werden in den Bewerbungsverfahren für eine Lehrstelle sorfältig von uns beraten. Wir klären in gemeinsamen Gesprächen die Berufsperspektiven in Bezug zu den persönlichen Wünschen und Möglichkeiten ab und können so präziser das passende Berufsfeld anvisieren. Unsere neue Unterrichtsmethodik hilft den Studierenden, ein umfassenderes Verständnis in der Orientierung des gewünschten Berufes zu bekommen. Dadurch wird es möglich, individuelle Begabungen frühzeitig zu erkennen und gezielt auf ein gestalterisches oder künstlerisches Berufsfeld vorzubereiten.

Ausbildungsstruktur

Breites Fächerspektrum

Die Vielfalt der Fachbereiche hilft, die eigenen fachlichen Interessen zu entdecken und künstlerisch professionell zu artikulieren. Der gestalterische Vorkurs bildet die Voraussetzung für die Prüfungszulassung an Hochschulen für Kunst und Design und wird für den Einstieg in eine gestalterische Berufslehre empfohlen. Die Ausbildung dient aber auch zur Eignungsabklärung für die Berufswahl und leistet einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung.

Individuell gewählte Vertiefung

Für all diese Berufe bieten wir nicht nur Werkzeuge und Handlungsfelder in Theorie und Praxis, sondern eine individuelle Vertiefung, die in das entsprechende Fachgebiet weist. Diese „Spezialisierung“ zeigt sich insbesonders im erarbeiteten Portfolio, das während des letzten Semesters erstellt wird. Die zweieinhalb Tage Unterricht (Mo/Di/Mi-Morgen oder Mi-Nachmittag, Do/Fr) gewährleisten eine fundierte Grundlage in Gestaltung und Kunst. In der anderen Wochenhälfte können die TeilnehmerInnen einer regelmässigen Erwerbstätigkeit nachgehen oder sich zum Beispiel in externen Kursen auf die BMS-Aufnahmeprüfung vorbereiten.

Unterrichtszeiten

09.00–11.45 Uhr 13.00–16.45 Uhr

Abschlusszertifikat

Bei erfolgreichem Abschluss nach drei Semestern schliessen die TeilnehmerInnen die Ausbildung mit dem Portfolio, einem modularisierten Zeugnis und dem Abschlusszertifikat ab.
Anschluss und Vorbereitung für folgende Berufe: GrafikerIn, Polydesign-3D, GoldschmiedIn, IlustrationsdesignerIn, BühnenbildnerIn, BildhauerIn, Floristin, GestalterIn, FotografIn, usw.

Portfolio

Eine besondere Qualität unserer Ausbildung ist die 6-monatige Portfolioerstellung. Dadurch, dass dieser Bereich direkt im Unterricht integriert ist, sind Betreuung und Begleitung im Hinblick auf die Bewerbungsverfahren der Berufslehren und gestalterischen Hochschulen erfolgreicher. Das Portfolio zeigt in konzentrierter Form die Essenz der bildnerischen Prozesse, Themen und Erkenntnisse während der ganzen Ausbildung. Es dient der Überprüfbarkeit der eigenen Arbeit und ist die bildnerische Referenz für alle Bewerbungsverfahren. 

Intensivwoche Druckverfahren

Die 5-tägige Intensivwoche ermöglicht eine konzentrierte Auseinandersetzung mit den unterschiedlichsten Drucktechniken. Druckverfahren: Lithografie, Aquatinta, Radierung, Siebdruck.

Intensivwoche 3-D, Objekt und Raum

Plastisches und räumliches Gestalten durch Einbeziehung des Ortes und der jeweiligen Raumsituation.

Projektwochen in Berlin

Die zwei Projektwochen in Berlin fördern neue, innovative Projekte und setzen ungewohnte Energien für die eigene Arbeit frei.

Vernetzung der Inhalte und Medien

Die Vernetzung der Inhalte sowie der Transfer zwischen traditionellen und neuen Medien sind uns ein besonderes Anliegen. Thematische Schwerpunkte werden tage- oder wochenweise gesetzt.

Durchmischte Altersstruktur

Eine gute Alters-Durchmischung wirkt sich positiv auf das Unterrichtsklima aus. Verschiedene Vorgehensweisen und Arbeitshaltungen können sich so gegenseitig ergänzen. Das lebendige Schulklima fördert die persönliche Ausdrucksfähigkeit, die Innovation und das prozessorientierte Lernen.

Teilnehmeranzahl

18 – 23 StudentInnen pro Klasse.

Dozierende

Unsere Dozierenden verfügen alle über eine langjährige Erfahrung im gestalterischen Unterricht. Sie sind ausgewiesene Künstler-, Gestalter-, und KunstpädagogInnen mit einem hohen Qualitätsverständnis. Das Fachwissen wird zusätzlich durch den Unterricht von ExpertInnen vertieft. Je nach inhaltlicher Ausrichtung werden auch Museumsleute, KuratorInnen, GaleristInnen, DesignerInnen, IllustratorInnen, usw. zugezogen.

Atelierräume / Infrastruktur

Unsere grosszügigen, hellen Atelierräume sind mit zeitgemässer Infrastruktur eingerichtet. Die Räume sind mit W-LAN, Computer, Drucker und Kopierer ausgerüstet. Ab 3. Semester (Portfoliosemester) ist ein eigenes Laptop Voraussetzung.

Gut zu wissen

Das 6-monatige Portfolio Plus Semester kann auch mit entsprechenden gestalterischen Grundlagen separat besucht werden. Mehr Info Portfolio

Fachbereiche

Zeichnen

Im Zeichenunterricht lernen wir Zeichnen als autonomes Ausdrucksmittel für Ideen, Beobachtungen und Analysen kennen und anwenden. Unterschiedlichste zeichnerische Methoden, Sichtweisen und Prozesse werden mittels thematischer Uebungen vermittelt. Der Dialog mit verschiedenen künstlerischen Positionen in der Zeichnung der Gegenwartskunst wird uns in Theorie und Praxis begleiten. Mittel: Linie und Fläche, Oberfläche und Strukturen, Hell/Dunkel, Plastizität, Proportion, Materialität, Perspektive, Papierschnitt, Projektionen, Computer.

Farbe und Raum

Die Auseinandersetzung mit Farbe und Raum ist eine der Ausgangslagen für die Erforschung und für die gezielte Vertiefung der eigenen gestalterischen Fähigkeiten, sowie der Entwicklung von inhaltlichen Schwerpunkten. Nach experimentellem Erproben der Grundlagen wie Farbmischung, Farbauftrag und Farbwirkung, werden anhand von Aufgabenstellungen, welche eigenständige Lösungen erfordern, diese Faktoren geübt, überprüft und beobachtet.

Modellieren

Die Sensibilisierung der Wahrnehmung für plastische Formen und deren Umsetzung in Ton steht ebenso im Mittelpunkt des Unterrichts wie das Aneignen von Grundwissen über Methoden und Techniken im plastischen Gestalten. Ausgehend von der Beobachtung von Naturgegenständen setzen wir uns mit Fragen des plastisch-räumlichen Gestaltens auseinander. Das Naturstudium ermöglicht eine bewusste Wahrnehmung der Körperhaftigkeit von Gegenständen und fördert eine intensive Auseinandersetzung mit plastischen Darstellungsformen.

Fotografie digital

Fotografie ist eine eigenständige Bildsprache. Wir können mit Bildern Geschichten erzählen, Emotionen wecken, Assoziationen auslösen, Gedanken anstossen. Im Zentrum des Fachbereichs Fotografie stehen das Vermitteln und Erarbeiten der fotografischen Grundlagen in Theorie und Praxis, sowie die Förderung einer eigenen Bildsprache. Wir lernen die Arbeiten von wichtigen FotografInnen kennen und setzen uns immer wieder neu mit dem Medium Fotografie auseinander.

Bewegtes Bild / Animation

Im Fachbereich Animation arbeiten wir mit analogen oder digitalen Vorlagen aus Zeichnung, Malerei, Medienbildern, Fotos Mode oder Werbung. Sie dienen uns als experimentelle Ausgangslage für die Erstellung von Animationen. Die StudentInnen erwerben die Grundkompetenzen in den Bereichen Entwurf, Storyboard, Visualisierung. Experimentelles Vorgehen zeichnen den Unterricht aus.

Digitales Gestalten

Im Unterricht "Digitales Gestalten" vermitteln wir die Grundlagen der branchenüblichen Adobe Programme. In der Projektarbeit wird die Konzept- und Ideenentwicklung im analogen Entwurf gefördert. Die Aufgabenstellungen lassen Raum für ein eigenständiges und künstlerisches Schaffen. Als Hilfsmittel für die Umsetzung werden die digitalen Werkzeuge eingesetzt und im Gebrauch verinnerlicht. Der Gestaltungsprozess wird zum selbstverständlichen Wechselspiel zwischen analog und digital, von der Bildbearbeitung zum Layoutprogramm.

Typografie

Der Typografieunterricht ist ein Einführungskurs. Zu Beginn werden verschiedene Schriftarten vorgestellt und auf ihre spezifischen Merkmale untersucht. Gleichzeitig wird die Herkunft unserer Buchstaben vermittelt. Der Schwerpunkt liegt im Experiment mit der Typografie, ihren Fragmenten, Innen- und Aussenformen, bis zur Komposition zu Figur und Grund.

Kulturgeschichte

Kunst- und Kulturgeschichte als historische Disziplin wirft einen Blick zurück und stellt die Frage, was künstlerisches Schaffen in unterschiedlichen Epochen überhaupt bedeutet und wie es sich darstellt. Der Künstler als unabhängiger Genius, der aus sich selbst schöpft, ist ein Mythos. Immer sind es gesellschaftliche Impulse, die künstlerischem Schaffen eine Wende geben, neue Gattungen hervorbringen, neue Ansprüche formulieren und Kunst-Moden inszenieren. Diese wirken auf nachfolgende Generationen bis in die Gegenwart hinein.

Portfolio

Ein qualitativ hochstehendes Portfolio bildet die Voraussetzung für alle Bewerbungen für eine gestalterische Berufslehre oder die Aufnahmeprüfungen an Fachhochschulen. Das Portfolio zeigt in konzentrierter bildnerischer Form die Essenz der gestalterischen Prozesse, Themen und Erkenntnisse während der ganzen Ausbildung. Es dient der Überprüfbarkeit der eigenen gestalterischen Arbeit und ist die bildnerische Referenz für alle Bewerbungsverfahren. Dadurch, dass dieser Bereich direkt im Unterricht integriert ist, sind Betreuung und Begleitung im Hinblick auf die Bewerbungsverfahren der Berufslehren und gestalterischen Hochschulen nachhaltiger und erfolgreicher.

Präsentation

Im Fach Präsentation geht es um das Kennenlernen unterschiedlichster Präsentationsverfahren. Die umfasst sowohl die Anordnung und Choreografie von Bildern, wie auch von dreidimensonalen Objekten und Installationen sowohl wand- wie raumbezogen.

Drucktechniken

In der Intensivwoche "Drucktechniken" werden die Grundlagen verschiedener drucktechnischer Ver-fahren (Aquatinta, Kupferdruck, Radierung, Siebdruck, ect.) erprobt. Die experimentelle Herangehens-weise ist nebst der technischen Einübung ebenso wichtig.

Projektwochen Berlin

Die zwei Projektwochen in Berlin fördern neue, innovative Projekte und setzen ungewohnte Energien für die eigene Arbeit frei. Nebst dem Besuch von historischen Orten, besuchen wir zeitgenössiche Galerien und Museen und entdecken Plätze und Orte unterschiedlichster kultureller Szenen. Praktisches Vorgehen: Sammeln, Erkunden, Recherchieren, Skizzieren, Notieren, Fotografieren, Beobachten. Die Umsetzung kann in unterschiedlichsten Medien erfolgen: Zeichnung, Malerei, Fotografie, Texte, Interventionen, Montagen, Objektsammlungen, Modelle, fotografische Tagebücher, Filmsequenzen. Daraus entstehen individuelle Projektarbeiten, die nach den Studienwochen im Unterricht weiterverfolgt werden.

Termine

Voraussetzungen

Für die Aufnahme wird eine bestandene Aufnahmeprüfung vorausgesetzt. Diese besteht aus einer Hausaufgabe, einer persönlichen Mappe und allenfalls einem Gespräch mit der Schulleitung.

Nächster Ausbildungsbeginn: 1. November 2017.

Bei vorhandenen gestalterischen Grundlagen ist ein Quereinstieg auch ins zweite oder dritte Semester möglich.

Kosten

Pro Semester CHF 5300 (In den Semesterkosten inbegriffen sind: Materialset einmalig im 1.Semester*, Anteil Studienaufenthalt Berlin CHF 200, sowie CHF 250 pro Semester für übliche Unterrichtsmaterialien wie z.Bsp. Papier, Farbe, Modellierton. Die Kopierkosten sind für eine gewisse Anzahl Kopien gratis, danach kostenpflichtig).

* Wird bei Beginn der Ausbildung einmalig an alle TeilnehmerInnen abgegeben (Pinselset, Bleistiftset, Fineliner, Knetgummi, Radiergummi, Spitzer, Cutter, Schere, Leimstick, Skizzenheft, Ordner).

Nicht inbegriffen in den Ausbildungskosten sind: Reisekosten und Mittags- / Abendverpflegung der Studienwoche, Druckkosten Portfolio, Spezialmaterialien und Spezialpapiere.
Ab 3. Semester (Portfoliosemester) empfehlen wir einen eigenen Laptop.

Prüfungsgebühren CHF 150 (einmalig). Aufnahmeprüfungsgebühren werden bei angemeldeter aber nicht absolvierter Prüfung nicht zurückerstattet.