Gestalterisches Propädeutikum

Erfolgreiche Vorbereitung auf das Studium Kunst und Design

Vorbereitung für alle Aufnahmeverfahren der Hochschulen für Kunst und Design. Unser Propädeutikum ist an allen Hochschulen anerkannt.

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Nächster Infoabend

Donnerstag, 28. September 2017
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Aufnahmeprüfung Propädeutikum

Montag, 02. Oktober 2017

Was ist das gestalterische Propädeutikum

Die Ausbildung ist Voraussetzung für die Prüfungszulassung an Hochschulen für Kunst und Design in der Schweiz oder im Ausland*. Es dient MaturandInnen oder jungen Erwachsenen mit Berufsmaturität als Voraussetzung / Zulassung zur Aufnahmeprüfung an Hochschulen für Gestaltung und Kunst. 
Es ermöglicht eine professionelle, qualitativ ausgewiesene Vorbereitung für alle gestalterischen, künstlerischen und kunstpädagogischen Berufe. 

*Für die Bewerbungsverfahren an den meisten Kunstakademien in Europa sind neben dem Portfolio auch eine ausführliche Mappe mit Originalarbeiten gefordert.

Studienwochen in Berlin

Die Projektwochen in Berlin gehören zum festen Bestandteil der Ausbildung. Der Fokus liegt auf dem Entdecken neuer Bildwelten und dem Präzisieren der eigenen Bildsprache.

Aufnahmebedingungen

Bestandene Aufnahmeprüfung. Falls erforderlich, ein Mappengespräch. Nächster Studienbeginn: 1. November 2017

Ausbildungsziel

Das Ziel des Propädeutikums ist das praktische und theoretische Erarbeiten gestalterischer Grundkompetenzen für den erfolgreichen Einstieg in ein gestalterisches Studium in der Schweiz oder im Ausland. Die Vielfalt der Fachbereiche hilft den StudentInnen ihre eigenen Schwerpunkte und Kompetenzen zu finden, um sich auf ein entsprechendes Studium vorbereiten zu können. Motivierte Personen bekommen hier einen Ausbildungsplatz in einem inspirierenden Umfeld mit Gleichgesinnten. In enger Verknüpfung von Theorie und Praxis können so die eigenen gestalterischen Ziele im Hinblick auf eine weiterführende Ausbildung realisiert werden. Besonderen Wert legen wir auf die individuelle Betreuung der Studierenden und unterstützen sie auf dem Weg zu ihren angestrebten Berufszielen und Studienfachbereichen.

Berufsziel erfolgreich erreichen

Damit das Berufsziel erreicht werden kann, legen wir besondere Aufmerksamkeit auf die optimale zeitliche Vernetzung der Unterrichtseinheiten. Die gestalterischen Grundlagen, die Studienwochen in Berlin, die selbstständige Projektarbeit, sowie die Portfolioerstellung und Prüfungsbegleitung, bzw. Bewerbungsverfahren, sind so aufeinander abgestimmt, dass wir den StudentInnen auf die Aufnahmeprüfungen hin eine massgeschneiderte Vorbereitung ermöglichen können.

Studienvorbereitung in Kunst und Design

Die TeilnehmerInnen werden von uns in den Bewerbungsverfahren für die Aufnahmeprüfungen sorfältig und kompetent beraten. Wir klären in gemeinsamen Gesprächen die Studiumsperspektiven in Bezug zu den persönlichen Wünschen und Möglichkeiten ab und können so präziser die passende Studienrichtung anvisieren.

Individuelle Begabungen frühzeitig erkennen

Die vorwiegende Mehrheit unserer StudentInnen entscheidet sich für das berufsbegleitende Propädeutikum um später eine weiterführende künstlerische Ausbildung zu machen oder um sich in diesem Bereich weiterzubilden. Unsere neue Unterrichtsmethodik hilft den Studierenden zu einem umfassenderen Verständnis in der Orientierung des gewünschten gestalterischen Berufes. Dadurch wird es möglich, individuelle Begabungen früher zu erkennen und gezielter auf ein gestalterisches oder künstlerisches Berufsfeld vorzubereiten.

Ausbildungsstruktur

Breites Fächerspektrum

Die Vielfalt der Fachbereiche hilft die eigenen fachlichen Interessen zu entdecken und künstlerisch professionell zu artikulieren. Das gestalterische Propädeutikum bildet die Voraussetzung für die Prüfungszulassung an Hochschulen für Kunst und Design.

Individuell gewählte Vertiefung

Für all diese Berufe bieten wir die erforderlichen gestalterischen Grundlagen in Theorie und Praxis und eine individuell gewählte Vertiefung, die in das entsprechende Fachgebiet weist. Diese „Spezialisierung“ zeigt sich insbesondere im erarbeiteten Portfolio, das während des letzten Semesters im laufenden Unterricht erstellt wird.

Unterrichtstage

Die zweieinhalb Tage Unterricht (Mo/Di/Mi-Morgen oder Mi-Nachmittag, Do/Fr) gewährleisten eine fundierte Grundlage in Gestaltung und Kunst. In der anderen Wochenhälfte können die Studierenden einer regelmässigen Erwerbstätigkeit nachgehen oder sich in externen Kursen zusätzlich weiterbilden.

Unterrichtszeiten

09.00–11.45 Uhr 13.00–16.45 Uhr

Abschlusszertifikat

Bei erfolgreichem Abschluss nach drei Semestern schliessen die TeilnehmerInnen die Ausbildung mit dem Portfolio, einem modularisierten Zeugnis und dem Abschlusszertifikat ab.

Anschluss an die Aufnahmeprüfungen der Hochschulen für Gestaltung und Kunst

Jeweils März / April
Vorbereitung auf folgende Berufe: Kunst, Visuelle Kommunikation, Grafikdesign, Lehrberufe für Gestaltung und Kunst, Industriedesign, Innenarchitektur, Architektur, Animation, Fotodesign, Film, Illustration, Gamedesign, Materialdesign, Keramikdesign, usw.

Portfolio

Das Portfolio zeigt in konzentrierter bildnerischer Form die Essenz der gestalterischen Prozesse, Themen und Erkenntnisse während der ganzen Ausbildung. Es dient der Überprüfbarkeit der eigenen gestalterischen Arbeit und ist die bildnerische Referenz für alle Bewerbungsverfahren. Eine besondere Qualität unserer Ausbildung ist die 6-monatige Portfolioerstellung. Dadurch, dass dieser Bereich direkt im Unterricht integriert ist, sind Betreuung und Begleitung im Hinblick auf die Bewerbungsverfahren der Berufslehren und gestalterischen Hochschulen nachhaltiger und erfolgreicher.

Intensivwoche Druckverfahren

Die 5-tägige Intensivwoche ermöglicht eine konzentrierte Auseinandersetzung mit den unterschiedlichsten Drucktechniken. Druckverfahren: Lithografie, Aquatinta, Radierung, Siebdruck.

Intensivwoche 3-D, Objekt und Raum

Plastisches und räumliches Gestalten durch Einbeziehung des Ortes und der jeweiligen Raumsituation.

Projektwochen in Berlin

Die zwei Projektwochen in Berlin fördern neue, innovative Projekte und setzen ungewohnte Energien für die eigene Arbeit frei.

Vernetzung der Inhalte und Medien

Die Vernetzung der Inhalte sowie der Transfer zwischen traditionellen und neuen Medien sind uns ein besonderes Anliegen. Thematische Schwerpunkte werden tage- oder wochenweise gesetzt.

Durchmischte Altersstruktur

Eine gute Alters-Durchmischung wirkt sich positiv auf das Unterrichtsklima aus. Verschiedene Vorgehensweisen und Arbeitshaltungen können sich so gegenseitig ergänzen. Das lebendige Schulklima fördert die persönliche Ausdrucksfähigkeit, die Innovation und das prozessorientierte Lernen.

Teilnehmeranzahl

21 – 23 TeilnehmerInnen pro Klasse.

Dozierende

Unsere Dozierenden verfügen alle über eine langjährige Erfahrung im gestalterischen Unterricht. Sie sind ausgewiesene Künstler-, Gestalter-, und KunstpädagogInnen mit einem hohen Qualitätsverständnis. Das Fachwissen wird zusätzlich durch den Unterricht von ExpertInnen vertieft. Je nach inhaltlicher Ausrichtung werden auch Museumsleute, KuratorInnen, GaleristInnen, DesignerInnen, IllustratorInnen, usw. zugezogen.

Atelierräume / Infrastruktur

Unsere grosszügigen, hellen Atelierräume sind mit zeitgemässer Infrastruktur eingerichtet. Die Räume sind mit W-LAN, Computer, Drucker und Kopierer ausgerüstet. Ab 3. Semester (Portfoliosemester) ist ein eigner Laptop Voraussetzung.

Gut zu wissen

Das 6-monatige Portfolio Plus Semester kann auch mit entsprechenden gestalterischen Grundlagen separat besucht werden. Mehr Info

Fachbereiche

Zeichnen

Im Zeichenunterricht lernen wir Zeichnen als autonomes Ausdrucksmittel für Ideen, Beobachtungen und Analysen kennen und anwenden. Unterschiedlichste zeichnerische Methoden, Sichtweisen und Prozesse werden mittels thematischer Uebungen vermittelt. Der Dialog mit verschiedenen künstlerischen Positionen in der Zeichnung der Gegenwartskunst wird uns in Theorie und Praxis begleiten. Mittel: Linie und Fläche, Oberfläche und Strukturen, Hell/Dunkel, Plastizität, Proportion, Materialität, Perspektive, Papierschnitt, Projektionen, Computer.

Farbe und Raum

Die Auseinandersetzung mit Farbe und Raum ist eine der Ausgangslagen für die Erforschung und für die gezielte Vertiefung der eigenen gestalterischen Fähigkeiten, sowie der Entwicklung von inhaltlichen Schwerpunkten. Nach experimentellem Erproben der Grundlagen wie Farbmischung, Farbauftrag und Farbwirkung, werden anhand von Aufgabenstellungen, welche eigenständige Lösungen erfordern, diese Faktoren geübt, überprüft und beobachtet.

Modellieren

Die Sensibilisierung der Wahrnehmung für plastische Formen und deren Umsetzung in Ton steht ebenso im Mittelpunkt des Unterrichts wie das Aneignen von Grundwissen über Methoden und Techniken im plastischen Gestalten. Ausgehend von der Beobachtung von Naturgegenständen setzen wir uns mit Fragen des plastisch-räumlichen Gestaltens auseinander. Das Naturstudium ermöglicht eine bewusste Wahrnehmung der Körperhaftigkeit von Gegenständen und fördert eine intensive Auseinandersetzung mit plastischen Darstellungsformen.

Fotografie digital

Fotografie ist eine eigenständige Bildsprache. Wir können mit Bildern Geschichten erzählen, Emotionen wecken, Assoziationen auslösen, Gedanken anstossen. Im Zentrum des Fachbereichs Fotografie stehen das Vermitteln und Erarbeiten der fotografischen Grundlagen in Theorie und Praxis, sowie die Förderung einer eigenen Bildsprache. Wir lernen die Arbeiten von wichtigen FotografInnen kennen und setzen uns immer wieder neu mit dem Medium Fotografie auseinander.

Bewegtes Bild / Animation

Im Fachbereich Animation arbeiten wir mit analogen oder digitalen Vorlagen aus Zeichnung, Malerei, Medienbildern, Fotos Mode oder Werbung. Sie dienen uns als experimentelle Ausgangslage für die Erstellung von Animationen. Die StudentInnen erwerben die Grundkompetenzen in den Bereichen Entwurf, Storyboard, Visualisierung. Experimentelles Vorgehen zeichnen den Unterricht aus.

Digitales Gestalten

Im Unterricht "Digitales Gestalten" vermitteln wir die Grundlagen der branchenüblichen Adobe Programme. In der Projektarbeit wird die Konzept- und Ideenentwicklung im analogen Entwurf gefördert. Die Aufgabenstellungen lassen Raum für ein eigenständiges und künstlerisches Schaffen. Als Hilfsmittel für die Umsetzung werden die digitalen Werkzeuge eingesetzt und im Gebrauch verinnerlicht. Der Gestaltungsprozess wird zum selbstverständlichen Wechselspiel zwischen analog und digital, von der Bildbearbeitung zum Layoutprogramm.

Typografie

Der Typografieunterricht ist ein Einführungskurs. Zu Beginn werden verschiedene Schriftarten vorgestellt und auf ihre spezifischen Merkmale untersucht. Gleichzeitig wird die Herkunft unserer Buchstaben vermittelt. Der Schwerpunkt liegt im Experiment mit der Typografie, ihren Fragmenten, Innen- und Aussenformen, bis zur Komposition zu Figur und Grund.

Kulturgeschichte

Kunst- und Kulturgeschichte als historische Disziplin wirft einen Blick zurück und stellt die Frage, was künstlerisches Schaffen in unterschiedlichen Epochen überhaupt bedeutet und wie es sich darstellt. Der Künstler als unabhängiger Genius, der aus sich selbst schöpft, ist ein Mythos. Immer sind es gesellschaftliche Impulse, die künstlerischem Schaffen eine Wende geben, neue Gattungen hervorbringen, neue Ansprüche formulieren und Kunst-Moden inszenieren. Diese wirken auf nachfolgende Generationen bis in die Gegenwart hinein.

Portfolio

Ein qualitativ hochstehendes Portfolio bildet die Voraussetzung für die Aufnahmeverfahren in eine Hochschule für Gestaltung und Kunst. Das Portfolio zeigt in konzentrierter bildnerischer Form die Essenz der gestalterischen Prozesse, Themen und Erkenntnisse während der ganzen Ausbildung. Es dient der Überprüfbarkeit der eigenen gestalterischen Arbeit und ist die bildnerische Referenz für alle Bewerbungsverfahren. Dadurch, dass dieser Bereich bei uns direkt im Unterricht integriert ist, sind Betreuung und Begleitung im Hinblick auf die Bewerbungsverfahren der Berufslehren und gestalterischen Hochschulen nachhaltiger und erfolgreicher.

Präsentation

Im Fach Präsentation geht es um das Kennenlernen unterschiedlichster Präsentationsverfahren. Die umfasst sowohl die Anordnung und Choreografie von Bildern, wie auch von dreidimensonalen Objekten und Installationen sowohl wand- wie raumbezogen.

Drucktechniken

In der Intensivwoche "Drucktechniken" werden die Grundlagen verschiedener drucktechnischer Verfahren (Aquatinta, Kupferdruck, Radierung, Siebdruck, ect.) erprobt. Die experimentelle Herangehensweise ist nebst der technischen Einübung ebenso wichtig.

Projektwochen Berlin

Die zwei Projektwochen in Berlin fördern neue, innovative Projekte und setzen ungewohnte Energien für die eigene Arbeit frei. Nebst dem Besuch von historischen Orten, besuchen wir zeitgenössiche Galerien und Museen und entdecken Plätze und Orte unterschiedlichster kultureller Szenen. Das praktizierende Vorgehen umfasst: Sammeln, Erkunden, Beobachten, Skizzieren, Notieren, Fotografieren und Recherchieren. Die Umsetzung kann in unterschiedlichsten Medien erfolgen: Zeichnung, Malerei, Fotografie, Texte, Interventionen, Montagen, Objektsammlungen, Modelle, fotografische Tagebücher, Filmsequenzen. Daraus entstehen individuelle Projektarbeiten, die nach den Studienwochen im Unterricht weiterverfolgt werden.

Termine

Aufnahmeprüfung

Die Prüfung besteht aus einer Hausaufgabe, die innert 10 Tagen gelöst werden muss. Sie wird per E-Mail zugeschickt und die Prüfung wird danach zusammen mit einer persönlichen Mappe in der SKDZ abgegeben.

Mappe Inhalt

Lebenslauf mit besuchten Schulen, aktuelle und bisherige Berufstätigkeit, Kurztext zur Motivation (Zielsetzung), Repräsentative Auswahl gestalterischer Arbeiten aus den letzten Jahren. Zum Beispiel: 2-D Arbeiten im Original, 3-D Arbeiten fotografiert, Fotos (Abzüge) Videos oder CD-Rom (maximal 3 Minuten).

Kosten

Pro Semester CHF 5300 (In den Semesterkosten inbegriffen sind: Materialset einmalig im 1. Semester*, Anteil Studienaufenthalt Berlin CHF 200, sowie CHF 250 pro Semester für übliche Unterrichtsmaterialien wie z.Bsp. Papier, Farbe, Modellierton. Die Kopierkosten sind für eine gewisse Anzahl Kopien gratis, danach kostenpflichtig).
* Wird bei Beginn der Ausbildung einmalig an alle TeilnehmerInnen abgegeben (Pinselset, Bleistiftset, Fineliner, Knetgummi, Radiergummi, Spitzer, Cutter, Schere, Leimstick, Skizzenheft, Ordner).

Nicht inbegriffen in den Ausbildungskosten sind: Reisekosten und Mittags- / Abendverpflegung der Studienwoche, Druckkosten Portfolio, Spezialmaterialien und Spezialpapiere.

Ab 3. Semester (Portfoliosemester) empfehlen wir einen eigenen Laptop.

Aufnahmeprüfungsgebühren CHF 150 (einmalig).
Prüfungsgebühren werden bei angemeldeter aber nicht absolvierter Prüfung nicht zurückerstattet.